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Für Eisspeedway-Fans gilt am Wochenende 16./17. März nur eins: Auf in die Max-Aicher-Arena in Inzell. Seit Wochen laufen die Vorbereitungen um das Inzeller Eisschnelllauf-Stadion in eine perfekte Eisspeedway-Arena zu verwandeln. Der knappe Zeitplan erlaubt keine Fehler und der Aufwand wird von Jahr zu Jahr größer.

 

 

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Reicht beim Eisschnelllauf eine Eisdicke von 4 cm benötigen die messerscharfen, mit mehr als 180 Spikes bestückten Reifen der Eisspeedway-Bikes mindestens 20 cm Kunsteis, damit zum Rennende nicht die Kühlspiralen zum Vorschein kommen. Der Aufbau der Eisoberfläche ist bereits abgeschlossen und wie immer perfekt von den Inzeller Eismeistern durchgeführt worden. Nicht umsonst wird das „Inzeller-Eis” von allen Fahrern aufs höchste gelobt.

 

Seit Dienstagmorgen wird die Max-Aicher Arena, normalerweise Olympiastützpunkt für Eisschnelllauf, in eine Eisspeedway-Arena umgestaltet. Unzählige Säcke gefüllt mit Glaswolle (Brandschutzverordnung) als Streckenbegrenzung, die Einrichtung einer Sicherheitszone, Ampel- und Startanlagen, die Errichtung eines Fahrerlagers – all dies sind Sachen die es braucht um die Eisspeedway-Weltmeisterschaft in Inzell durchzuführen. Der Zeitplan ist dabei eng gesteckt. Bis Freitagvormittag muss alles erledigt und zur Abnahme fertiggestellt sein.

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SPANNUNG PUR!

Punktgleichheit auf den ersten drei Plätzen der russischen Piloten bedeutet für Koltakov, Valeev und Ivanov um jede nur möglichen Position zu kämpfen, da in der Endabrechnung jeder fehlende Punkt den Ausschlag zum Weltmeister geben kann. In Lauerstellung und keinesfalls abgeschrieben liegt Khomitsevich, ein weiterer Russe mit nur 4 Punkten Rückstand.

Wer kann dem einen oder anderen WM-Favoriten einen Strich durch die Rechnung machen? Nach den bisherigen Grand Prixs wohl am ehesten Johann Weber, „Eishans” wie er von seinen Fans nur noch genannt wird. Der 34-jährige Bayer schaffte es vor 14 Tagen in Berlin bis ins Finale vorzudringen und ist vor dem Inzell Grand Prix der beste „Nicht-Russe”. Gespannt sein darf man auf das Auftreten des neuen deutschen Meisters Markus Jell sein.

Auf heimischen Eis darf man selbstverständlich Günther Bauer (Lokalmatador) und Franz Zorn aus Österreich nicht vergessen. Es ist beiden zu wünschen, dass sie ihre Handicaps (Infektionen, unverschuldete Sturzverletzungen usw.) überwinden können und wieder ihre wahren Leistungen auf der Inzeller Bahn zeigen können.

Auch Max Niedermaier wird die Gelegenheit nutzen um auf gewohnten Terrain sich in der Punktewertung nach oben zu schieben.

Mit vier deutschen Teilnehmern im Fahrerfeld sowie Franz Mayerbüchler und Luca Bauer auf den Ersatzpositionen sind die deutschen Eiscracks gut vertreten.

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Der Zeitplan

• Eisspeedway-WM-Finale in Inzell Freitag, 15. März, 14 Uhr Training Samstag, 16. März, 16.20 Uhr Grand Prix Finale 7 Sonntag 17. März, 13.20 Uhr Grand Prix Finale 8

• Gültige Eintrittskarten berechtigen zum Eintritt ins Fahrerlager am Samstag ab 15 Uhr und Sonntag ab 12 Uhr (jeweils 30 Minuten).

• Samstag After-Race-Party des DEC Inzell in der Turnhalle, gegenüber der Max-Aicher Arena

• Von den gekennzeichneten Parkplätzen fahren kostenlos Shuttle-Busse zum Stadion (Samstag ab 13.30 Uhr/ Sonntag ab 10.30 Uhr) und nach der Veranstaltung wieder zurück.

Text und Titelbild: Koltakov-vor-Niedermaier-und-Pletschacher-Copyright-Manfred-Hirsch.jpg

 

 

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