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Wikinger bezwingen die White Tigers

Das Bundesligamatch in Diedenbergen wurde von beiden Teams als wichtige Auseinandersetzung in Hinsicht auf eine mögliche Finalteilnahme bezeichnet. Am Ende siegten die Brokstedt Wikinger mit 47 : 37 über die DMV White Tigers. Dazu die Pressemitteilungen der Vereine.

 

PM MSC Brokstedt:

„Wikinger“ wahren Chance zum Finaleinzug

Der MSC Brokstedt e.V. im ADAC wahrt in der Speedway-Bundesliga die CHance auf den Einzug in die Finalläufe zur deutschen Meisterschaft. Mit einem 47:37-Auswärtssieg bei den DMV White Tigers in Diedenbergen bei Frankfurt am Main, behielt die Mannschaft um Teammanagerin Sabrina Harms die Überhand und hat sich nach der Auftaktniederlage gegen den AC Landshut nun wieder voll in das Geschehen der Speedway-Bundesliga katapultiert.

„Es gab im Vorfeld des Rennens schon sehr viel Arbeit. Letztlich haben sich unsere Bemühungen allerdings ausgezahlt und wir haben uns mit einem wichtigen Erfolg belohnt.“ Sabrina Harms zeigte sich nach dem Rennen in der Rhein-Main-Arena vor den Toren Frankfurts durchaus erleichtert. Immerhin hatte sie mit dem polnischen U21-Weltmeister Bartosz Smektala und dem erst 15 Jährigen Norick Blödorn aus Flintbek bei Kiel gleich zwei Debutanten in die Mannschaft integriert. Harms: „Beide haben eine sehr gute Leistung gezeigt und einen wichtigen Beitrag zum Sieg geleistet.“ In der Tat war es die sehr gute personelle Mischung bei den „Wikingern“, die letztlich den Ausschlag gab. „Wir waren auf allen Positionen gut besetzt und die Mannschaft hat wirklich alles gegeben,“ so Harms.

Neben den Routiniers Rune Holta (12 Punkte) und Max Dilger, der acht Punkte zum MSC-Sieg beisteuerte, waren es die „jungen Wilden“, die beim MSC Brokstedt den Ton angaben.

Nach dem Auswärtssieg in Hessen bleiben Harms und Co nur wenige Momente zum Durchatmen den bereits am kommenden Sonnabend (Start um 15 Uhr) geht es für den MSC Brokstedt in der Eliteliga um die nächsten Punkte. Auf dem heimischen Holsteinring empfängt der MSC dann den MC „Nordstern“ Stralsund zum Nordderby. Sollte Brokstedt auch dieses Rennen gewinnen, kommt es am 12. Juli zum alles entscheidenden Rennen beim MSC Wittstock um den Einzug in die beiden Finalläufe. Harms: „Wir denken in kleinen Schritten. Der Sieg heute war wichtig und nun konzentrieren wir uns auf unser Heimrennen gegen Stralsund – Wittstock oder gar das mögliche Bundesliga-Finale liegt noch in weiter Ferne.“
Michael Schubert

Lambert, Dilger, Deddens [Bild und alle Grafiken: (c) Klaus Goffelmeyer]

 

PM DMV White Tigers:

Finalträume der DMV White Tigers sind jäh geplatzt

Bis zum 10. Lauf konnten die DMV White Tigers im Bundesligarennen gegen die Wikinger aus Brokstedt noch hoffen. Noch konnte von der Finalteilnahme geträumt werden. Beim Stand von 26:28 war alles noch drin, die 700 Zuschauer hofften – doch dann war Schluss mit lustig.

In den folgenden zwei Läufen zogen die Norddeutschen auf 37:29 davon und jetzt konnte nur noch ein kleines Wunder helfen. Möglich war dies allemal, zumal die Hessen noch den Joker ziehen und aufschließen konnten. Doch ausgerechnet Kapitän Robert Lambert, auf den Teamchef Sönke Petersen den Joker setzte, verpatzte den Start genauso wie der Pole Kacper Gomólski. Der 21-Jährige Engländer wurde Letzter und schrieb keinen Punkt. Statt der erhofften 8:1 Punkte, was ein 37:38 bedeutet hätte und möglich gewesen wäre, stand es 30:42 für die Gäste und die Messe war gelesen. Die beiden Finalläufe konnten die „Tigers“ zwar wieder für sich entscheiden – doch dies war nur noch Ergebniskosmetik.

Der Endstand von 37:47 drückt nicht die Spannung aus, die den Zuschauern in der LVM Rhein Main Arena geboten wurde. Wenn sich die „Tigers“ auch gut verkauft haben bleibt doch festzustellen, dass es zu einer Spitzenmannschaft doch noch ein weiter Weg ist. Zwar fehlte den Hessen Neuzugang Kevin Wölbert, der in der polnischen Liga am Start war, doch auch Brokstedt musste aus dem gleichen Grund auf Kai Huckenbeck verzichten. Auf den Spitzenpositionen fuhren Lambert (11) und Gomólski (12) ebenso 23 Punkte wie die Brokstedter Rune Holta (12) und Bartosz Smektala (11) ein. Doch dann klafft die Lücke auf. Den neun Punkten von René Deddens (4) und Daniel Spiller (5) standen 14 Zähler der Brokstedter Max Dilger (6) und Lukas Fienhage (8) gegenüber. Ebenso deutlich war die Differenz auf den hinteren Positionen. Ethan Spiller (3) und Marius Hillebrand (2) erfuhren fünf Punkte, während Brokstedt mit Nick Blödorn (7) und Danny Maaßen (3) zehn Zähler schreiben konnte.

Fazit: die DMV White Tigers sind auf einem guten Weg, sollten jedoch, wenn sie vorne angreifen möchten, sich auf den hinteren Positionen verstärken – sonst bleibt es beim Mittelmaß, allerdings Guten. Da auch die Zuschauerentwicklung positiv zu verzeichnen ist, scheint es in Diedenbergen immer besser zu werden. Die Richtung stimmt und darauf sollten die Verantwortlichen des MSC Diedenbergen und der DMV White Tigers weiter aufbauen. Das Wochenende mit Speedway Team Cup, Youth Development Series (250 ccm) sowie Bundesligarennen und Rahmenprogramm war eine Reise wert – hätte allerdings mehr Zuschauer verdient gehabt.
Wolfgang Geiler
Presse/Marketing


Black Forest Eagles gewinnen Team Cup Rennen

An Spannung kaum zu überbieten war das Speedway Team Cup Rennen zwischen den DMV Junior White Tigers Diedenbergen, Black Forest Eagles Berghaupten, Wolfspack Wolfslake und den Young Devils aus Landshut. Die Schwarzwälder gewannen mit 37 Punkten vor dem Wolfspack (36), den Hessen (26), während die Bayern (15) nichts ausrichten konnten.

Bis zum letzten Lauf mussten die Zuschauer warten ehe der Sieger feststand. Die Berghauptener, die von Bürgermeister Philipp Clever als Edelfan unterstützt wurden, gingen mit einem Vorsprung von zwei Punkten ins letzte Rennen. Wolfslakes Emil Breum war nicht aufzuhalten und fuhr sicheren drei Punkten entgegen. Die „Schwarzwald-Adler“ mussten nur einen Punkt holen um zu gewinnen. Ethan Spiller musste jedoch lange kämpfen, dass er sich den dritten Platz sichern konnte. Fast hätte es noch eine Überraschung gegeben. Bester Fahrer bei Diedenbergen war Erik Bachhuber (250 ccm) mit elf Punkten. Bester Fahrer des Abends war Eagles-Kapitän Daniel Spiller mit 13 Punkten vor Sandro Wassermann. Der Landshuter fuhr alleine 12 der insgesamt 15 Punkte für die Young Devils. Die Diedenbergener enttäuschten mit dem dritten Platz keinesfalls, doch gegen die beiden Topteams war am Samstagabend kein Kraut gewachsen.


Deutschland I siegt in neuer Youth Development Series

Was der Nachwuchs leisten kann wurde am Sonntagmorgen bei der Youth Development Series eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Den Zuschauern wurde tolles Speedway geboten. An der Serie, die in diesem Jahr an fünf Renntagen zum ersten Mal ausgetragen wird, nahmen Fahrer aus sieben Nationen teil (Deutschland, Österreich, Dänemark, Lettland, Estland, Polen und Norwegen). Die acht Mannschaften wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. In der Gruppe A setzte sich Deutschland I mit Erik Bachhuber und Jonny Wynant mit 10 Punkten durch. Durch die Majorität der besseren Platzierungen konnten sie die Polen (10) auf den zweiten Platz verdrängen. In der Gruppe B siegte Dänemark II mit 11 Punkten vor dem Team des Baltikums (Estland/Lettland) mit zehn Zählern.

Im Finale gewann das Team Deutschland I souverän mit 5:1 gegen die Dänemark II und stieg aufs oberste Treppchen. Dritter wurde Polen, die das kleine Finale ebenso klar mit 5:1 gegen das baltische Team gewinnen konnten.

Unterm Strich ein toller, neuer Wettbewerb, der den Fahrern, Trainer, Betreuer und den Zuschauern richtig gut gefallen hat
Wolfgang Geiler
Presse/Marketing


Das Pressebüro der SVG sammelt und veröffentlicht Informationen der Mitgliedsvereine und ist nicht der Verfasser, sondern sortiert die Beiträge und gibt diese als gemeinsame Pressemitteilung heraus.

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