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  • Vorschau auf den Vierländerkampf in Neustadt/Donau
  • Bericht von den European Open in Neuenknick
  • Bericht von der SLN in Wittstock
  • Bericht vom Osterpokal in Güstrow

 

Internationaler Vierländerkampf in Neustadt/Donau

Rechtzeitig vor dem internationalen Speedway-Rennen des MSC Neustadt am 28. April mit einem Vierländerkampf zwischen England, Dänemark, Polen und Deutschland, stehen nun auch die Fahrer der Polen fest. Der Kapitän der Deutschen Mannschaft Martin Smolinski, konnte von seinem polnischen Club „Falubaz Zielona Góra“ für den er dieses Jahr wieder startet, ein schlagkräftiges Team zusammenstellen. Es kommen mit, Mateusz Tonder, Jakub Osyczka, Damian Pawliczak und Norbert Krakowiak, lauter erfolgreiche Fahrer in der Polnischen Liga. „Davon können einige auch internationale Erfolge vorweisen“, so Smolinski. Das Dänische Team wurde von der Team-Managerin Jacqueline Seidlitz zusammengestellt und zwar mit Emil Portner, Matias Nielsen, Rene Bach und Nikolaj B. Jakobsen. Aus England schickt Team Manager Neil Vatcher folgende Mannschaft ins Rennen, Stefan Nielsen, Alfie Bowtell, Connor Mountain, Edward Kenett, wobei bereits Stefan Nielsen beim letztjährigen Sieg 2018 der Englischen Mannschaft in Neustadt mit dabei war.


Die Deutschen treten mit der sogenannten Nationalmannschaft an und wollen mit der Aufstellung: Sandro Wassermann und Michael Härtel, U21 Nachwuchsfahrer, sowie den Oldies Erik Riss und Kapitän Martin Smolinski um den Titel mit kämpfen.

Das mit Spannung erwartende Speedwayspektakel wird für alle Speedwayfans wieder ein tolles Erlebnis werden. Der größte Teil der Fahrer wird bereits am Samstag anreisen, da am Sonntag ab 11 Uhr bereits das Pflichtraining angesetzt ist. Der Start erfolgt am Sonntag um 14 Uhr im Anton-Treffer Stadion. Die Zuschauer und Fans, können am Sonntag vor und nach dem Rennen wieder ganz nah bei ihren Idolen sein, denn dann ist das Fahrerlager wieder für alle geöffnet. Es gibt am Sonntag ab 12,45 Uhr, vor der offiziellen Fahrervorstellung wieder eine Autogrammstunde im Festzelt neben dem Fahrerlager. Bereits am Samstag findet wieder ein Lauf zum ADAC Junioren Rennen um den Bayernpokal statt, dazu ist der Eintritt für alle Frei. Der Start findet bereits um 13 Uhr mit vier Mannschaften statt, wobei auch eine Mannschaft vom MSC Abensberg am Start steht. (zfi)

 

Tagessieg für Max Dilger beim European Open-in Neuenknick

Bei schönstem Frühlingswetter und warmen Temperaturen erlebten rund 1800 Zuschauer einen spannenden Renntag mit Fahrern in der A/I Lizenz aus zehn Nationen, der B-Lizenz sowie zwei Juniorenklassen. Im Rahmenprogramm setzte der SC mit sechs Speedkarts erneut auf den Kart-Sports der auch in Neuenknick immer mehr begeisterte Anhänger findet.
Die ersten Läufe der Junior Klassen A und C, der Gruppe B und der Speedkars wurden bereits am Vormittag Wetter ausgetragen. Etwa 300 Zuschauer verfolgten das Vormittagsprogramm. In der 50ccm Klasse Junior A war einige die ganz jungen Hoffnungstalente des Bahnsports am Start. So vom MSC Cloppenburg Carl Wynant, sowie Thies Schweer, Deutscher Juniorenmeister (Junior A) vom MSC Moorwinkelsdamm.

Wenngleich Wynant Maximumpunktzahl einfuhr und ihm Schweer nahezu punktgleich bis in den Finallauf auf den Fersen blieb, hatten beiden Favoriten allerdings in Magnus Rau, dem Dohrener Jugendfahrer Mike Jarczewski und Levi Böhme (MC Meißen) ernsthafte Konkurrenten. Alle Fahrer der Klasse A zeigten spannenden Juniorensport. Sie wurden mit viel Beifall bedacht.

In der Klasse Junior Klasse C (250ccm) lief von Anfang an alles auf einen sehr engen Kampf um den Tagessieg zwischen den beiden Dänen Jesper Knudsen und Mathias Karlsen sowie Jonny Wynant (Langbahnweltmeister 125ccm) zu. Nach Heat 10 hatten beide jeweils 11 Punkte. Der sowohl entscheidende als auch spannendste Heat dieser Gruppe war der Finallauf. Jesper Knudsen kam knapp vor Jonny Wynant aus dem Start, der jedoch härtnäckig am Hinterrad seines Gegners blieb aber durch einen leichten Schlenker Mitte der Zielkurve fast vom Motorrad gestürzt wäre.

Mathias Karlsen konnte den Speed der beiden nicht mithalten. Er fuhr hinter dem 15 jährigen Jesper Knudsen aus Ribe in Dänemark (1)und Jonny Wynant vom MSC Cloppenburg (2) auf Platz 3.
Packende Rennen auch in der Gruppe B. Heat 1 sah eine starke Startphase von Jarno de Vries. Geert Bruinsma will an Sjoerd Rozenberg vorbei schlägt dabei aber leicht in die Airfences ein und fällt mit technischen Problemen zurück. De Vries gewinnt den Lauf vor Rozenberg. In Heat zwei geht Marcel Dachs vom MSC Schwarme nach einem Aufsteiger in die Bretter.

Den Wiederholungslauf kann Emil Breum nach hartnäckigem Duell mit Niels Oliver Wessel für sich entscheiden. Entscheidend dafür, dass die beiden Dänen Breum und Pedersen von den Punkten her alle anderen hinter sich lassen ist Heat 6. In diesem Lauf wird Bruinsma wegen Startberührung 15 m zurück gesetzt. De Vries stürmt nach einem Blitzstart an die Spitze des Feldes. Trotz seines Handicaps ist Bruinsma im vollen Speed bereits nach der dritten Runde direkt hinter de Vries. Der rutscht plötzlich weg und kommt mit seiner Maschine quer zur Bahn und mittig der Startkurve zu liegen. Bruinsma ist so dicht hinter ihm, dass nur noch die Möglichkeit bleibt, dem Gestürzten zur Bande hin auszuweichen Bruinsma schlägt hart in die Airfences ein. Er bleibt einige Minuten benommen liegen, aber glücklicher Weise ist ihm weiter nichts passiert. Heat 12 sieht Breum vor Wessel als Sieger. Im Entscheidungslauf stehen sich Breum und Pedersen mit je 12 Punkten gegenüber. Breum macht mit einem Start-Ziel-Sieg seinen Tagessieg komplett.

Die Speedkartrennen beginnen kurios. Die fünf startenden Karts kommen dicht an dicht in die erste Kurve und touchieren sich, so dass Kevin Kunkel und Marco Dahms quer stehen. „Alle wieder ans Band“, kommt die Durchsage. Beim zweiten Startversuch – die Nervosität ist hoch – reißt Dahms das Startband. Dritter Versuch: Julian Fischer schießt als erster aus dem Band, aber Kunkel schlägt hinter ihm in die Airfences ein und steht quer. Abbruch und Neustart! Endlich geht der vierte Versuch gut. Er entwickelt sich zu einem sehr harten und aggressiv geführter Fight. Aus dem engen Pulk der Maschinen und aus den Staubfontänen heraus kann sich nach einer Runde überraschend Corinna Wennmann lösen und an die Spitze setzen. Doch Fischer holt Meter um Meter auf und auch Säfken, der Neuling unter den Kartfahrern, mischt vorne bei der Spitzengruppe mit. Letztlich ist es Julian Fischer, der als erster unter begeistertem Beifall der vielen angereisten Kartfans die Ziellinie quert. Auch die Läufe, 5 und 6 sind „enge Kisten“ und voller Dramatik. In Lauf 5 zieht Julian Fischer souverän dem Feld vorweg, doch hinter ihm schlägt Kevin Kunkel knapp vor der Zieleinfahrt so hart in die Bande ein, dass er sein Kart zwar noch unter dem Beifall des begeisterten Publikums über die Zielstrich ziehen kann, aber es ist doch so beschädigt, dass Kunkel zum letzten Lauf nicht mehr antreten kann. Im Lauf 6 gewinnt Fischer vor Racing-Amazone Corinna Wennmann, die sich den heftigen Attacken von Max Lawrentz erwehren und auf dem zweiten Platz halten kann. Und auch Marco Dahms kann sich in diesem Heat noch an Lawrentz vorbei schieben. In der Gesamtwertung geht der Tagessieg mit 12 Punkten an Julian Fischer, der vor seinem begeisterten Fanclub auf der Gerade Minutenlang herumkurvt. Max Lawrentz erringt mit 7 Punkten Platz 2. Umringt von ihrer Fangruppe feiert die 34 Jährige Oldenburgerin Corinna Wennmann bei der Siegerehrung einen hart erkämpften 3. Platz.

 

Schon in Heat 1 ging es in der A/I Lizenz (Gruppe A) beinhart zur Sache. Der Pole Matias Nielsen stürmte als erster aus dem Band, dicht gefolgt von dem Russen Roman Lachbaum und dem Norweger Glen Moi. Hummel war zwar schlecht weggekommen, zog aber während seiner Aufholjagd nach und nach an seinen Gegnern vorbei. Auch Nielsen, der sich schon als Sieger wähnte, fing Hummel noch 4 oder 5 Meter vor dem Ziel ab. In Superform zeigte sich René Deddens, der den blitzartig gestarteten Lukas Fienhage abfangen und den Lauf 2 für sich entscheiden konnte. Schon in Heat 3 wurde klar, dass auch Max Dilger im Kampf um den Tagessieg mitmischen würde. Der Schwarzwälder, der in der 1. Bundesliga für den MSC Brokstedt und im Team Cup für Berghaupten fährt zeigte sich hochkonzentriert und in einer Superform. Er kam blitzschnell aus dem Band und konnte sich schnell vor Artjom Trofimov absetzen. Erneuter Blitzstart von Dilger im dramatischen Heat 4. Hinter Dilger kommt Fienhage, Schulter an Schulter mit Mathias Nielsen aus dem Band.. Fienhage fegt Rad an Rad mit Roman Lachbaum über die Ziellinie
und verpasst den zweiten Platz um nur eine halbe Radlänge.

In Lauf 6 muss sich Romano Hummel nach einem furiosen „Ritt“ René Deddens geschlagen geben. Erst in Runde zwei kommt Deddens an den Schweden Johannes Saliba Stark vorbei. Zwischen Deddens, Stark und dem wieder ganz von hinten rasch aufholenden Hummel entwickelt sich ein verbissener Kampf um die Spitze. Deddens kann den Kampf für sich entscheiden. Heat 7: Erneut starkes Rennen von Deddens, der zwar mit Dominik Möser Kopf an Kopf aus dem Band kommt aber sich an die Spitze des Feldes setzen kann. Heat 8: Hummel kommt wieder schlecht aus dem Band und muss erneut einen Husarenritt starten. Einzige an Artjom Trofimov kommt er die letzten Meter vor dem Ziel nicht mehr vorbei. Heat 9: Fienhage schießt als erster aus dem Band, wird aber schon in der Startkurve vom Russen Roman Lachbaum abgefangen, der den Lauf gewinnt. Vor den Semifinalläufen ist Deddens punktbester Fahrer (19), Max Dilger, Roman Lachbaum und Romano Hummel mit je 17 Punkten folgen dahinter. Fienhage ist mit 14 Punkten etwas zurückgefallen. Im ersten Semifinallauf hat Roman Lachbaum beim Start die Nase vorn, gefolgt von Tofimov. Deddens hat „eingeklemmt“ im engen Feld keine Chance, nach vorne zu ziehen und fällt sogar auf Platz vier zurück.

Foto: AndreLindhorst

Da sich aus den beiden Semifinals die drei besten Fahrer qualifizieren ist die Chance den Tagessieg zu gewinnen dahin. Im Semifinale 2 steht Hummel ganz außen, Fienhage innen neben Dilger. Fienhage kommt mit einem super Start vor Dilger aus dem Band. Dilger ist im Pulk eingeklemmt, kann sich schwer lösen. Hummel, ebenfalls abgeblockt, kommt durch den Speed der schnellen Außenbahn förmlich angeflogen und kann sich hinter Fienhage (1) und Dilger(2) den dritten Rang sichern. Beim alles entscheidenden Finale stehen Lachbaum (22 Pkt.), Dilger (21 Pkt.), Hummel (21 Pkt.), Fienhage (19. Pkt.) und Trofimov (16 Pkt.) und Evgeny Sajdullin am Start. Unmittelbar nach dem Start wird Dajdullin nach außen gedrückt. Er schlägt in die Airfences ein und kommt zu Sturz. Das Geschehen ist schwer einzusehen – auch durch die Staubentwicklung. Der Schiedsrichter entscheidet Dajdullin auszuschließen. Beim Neustart überzieht Roman Lachbaum die zwei Minuten. Der Schiedrichter entscheidet, ihn nicht zu disqualifizieren. Lachbaum startet 15m zurück versetzt. Dilger kommt mit einem Superstart vor Fienhage aus dem Band. Lachbaum stürmt so verwegen nach vorne, dass er einmal sogar mit dem Hinterrad die Airfences in der Startkurve touchiert und am Ende hinter Dilger (1) und Fienhage (2) auf den dritten Platz fährt. Dilgers ambitionierter und sehr kämpferische Auftritt sicherte ihm den Tagessieg.

A/ I-Lizenz (Gruppe A)
Platz 1 Max Dilger (D) 26 Punkte; Platz 2 Lukas Fienhage (D) 23 Punkte; Platz 3 Roman Lachbaum (RUS) 25 Punkte; Platz 4 Artjoms Trofimovs (LV) 18 Punkte; Platz 5 Romano Hummel (NL) 21 Punkte; Platz 6 Evgeny Sajdullin (RUS) 16 Punkte; Platz 7 René Deddens (D) 21Punkte; Platz 8 Matias Nielsen (PL) 15 Punkte; Platz 9 Dominik Möser (D) 14 Punkte; Platz 10 Marcel Kajzer (PL) 11 Punkte; Platz 11 Karol Zupinski (PL) 9 Punkte; Platz 12 Henry v.d. Steen (NL) 8 Punkte; Platz 13 Johannes Saliba Stark 5 Punkte; Platz 14 Emil Engström (DK) 5 Punkte; Platz 15 Jonas Knudsen (DK) 4 Punkte; Platz 16 Glen Moi (NOR) 3 Punkte; Platz 17 Niklas Sayrio (FIN) 1 Punkt; Platz 18 David Pacalaj (SLO) 0 Punkte.

B-Lizenz (Gruppe B)
Platz 1 Emil Breum (DK) 15 Punkte; Platz 2 Kevin Juhl Pedersen (DK) 14 Punkte; Platz 3 Niels Oliver Wessel (D) 8 Punkte; Platz 4 Mika Meijer (NL) 7 Punkte; Platz 5 Jarno de Vries (NL) 6 Punkte; Platz 6 Marcel Dachs (D) 6 Punkte; Platz 7 Dennis Helfer (D) 5 Punkte; Platz 8 Sjoerd Rozenberg (NL) 5 Punkte; Platz 9 JeffersSijbesma (NL) 4 Punkte; Platz 10 Marius Hillebrand (D) 4 Punkte; Platz 11 Geert Bruinsma (NL) 0 Punkte.

Junior C (250ccm)
Platz 1 Jesper Knudsen (DK) 14 Punkte; Platz 2 Jonny Wynant (D) 13 Punkte; Platz 3 Mathias Karlsen (DK) 12 Punkte; Platz 4 Tom Finger (D) 8 Punkte; Platz 5 Patrick Shaarup (DK) 8 Punkte; Platz 6 Noah Moos (DK) 5 Punkte; Platz 7 Jelto Schäfer (D) 4 Punkte; Platz 8 Fabian Heinemann (D) 2 Punkte; Platz 9 Nynke Sijbesma (NL) 1 Punkt.

Junior A (50ccm)
Platz 1 Carl Wynant 15 Punkte; Platz 2 Thies Schweer 13 Punkte; Platz 3 Magnus Rau 11 Punkte; Platz 4 Mika Fynn Janssen 10 Punkte; Platz 5 Mike Jarczewski 10 Punkte; Platz 6 Michelle Rau 8 Punkte; Platz 7 Marco Jarczewski 8 Punkte; Platz 8 Lenia Tebbe 5 Punkte; Platz 9 Sina Freerks 5 Punkte.

Speedkarts
Platz 1 Julian Fischer 12 Punkte; Platz 2 Max Lawrentz 7 Punkte; Platz 3 Corinna Wennmann 6 Punkte; 4 Marco Dahms 5 Punkte; 5 Kevin Kunkel 3 Punkte; 6 Jochen Säfken 3 Punkte.

André Lindhorst

 

Speedway Liga Nord: Wittstocker Wölfe souverän

Bei hochsommerlichen Temperaturen gewinnt der MSC Wölfe Wittstock als Titelverteidiger den Saisonstart der Nachwuchs Liga Nord und damit sein Heimrennen am Ostersonntag auf dem Heidering Wittstock. Mit einer starken Mannschaftsleistung konnten die Wölfe aus Wittstock mit einer überzeugenden Leistung die Teams aus Dohren, Brokstedt und aus Nordhastedt auf die Plätze verweisen.

Teammanagerin Denise Möser ist sehr zufrieden mit dem, was ihr Team abgeliefert hat und freut sich auch über den hohen Punktestand, der am Ende doch rechtüberzeugend war. „Wir haben als Team super funktioniert, auf der 250 ccm Position sind wir mit Ben Ernst als Reserve in das Rennen gestartet. Ich habe im Rennen dann mit Lukas Wegener und Melf Ketelsen alle drei fahren lassen und es hat sich am Ende gelohnt. Auch auf den anderen Positionen, wie der U 25 und der U21 lieferten Lukas Baumann (14) und Celina Liebmann (9) ein ganz starkes Rennen ab. Auf der A Position zeigte Steven Mauer wer Herr im Hause ist und er erzielte ebenfalls 14 Punkten für die Wölfe.“

Teammanagerin Möser betonte weiter, dass „wir uns mit dieser Leistung am heutigen Tage mit diesem Sieg selbst belohnt haben. Wir gehen nun mit viel Selbstvertrauen an den Start zum nächsten Rennen in Nordhastedt und wollen natürlich weiter siegen.“

Im Rahmen-Programm der 125 ccm gab es 10 spannende Heats und einen Finallauf. Bei diesen Rennen zeigten die teils sehr jungen Fahrer, dass sie das Driften schon ganz gut beherrschen. Ganz oben auf dem Treppchen stand dann nach dem Finale Bruno Thomas gefolgt von Marvin Kleinert und Max Streller.

Der MSC Wittstock bedankt sich bei ca. 450 Zuschauern, die mit ihrem Kommen die jungen Nachwuchssportler unterstützen und ihnen eine Chance geben den Trainingsfleiß bei einem Rennen unter Beweis zu stellen.

Auf dem Heidering geht es dann am 24.05. weiter mit dem Heimrennen der 1. Speedway Bundesliga.
Pressearbeit MSC „Wölfe“ Wittstock e.V.
Thomas Klemm

 

Tobias Busch fährt beim Osterpokal auf das Podest

Bei herrlichem Frühsommerwetter erlebten 4000 Zuschauer eine gelungene Saisoneröffnung im Güstrower Speedway. Der Finne Timo Lahti, der bereits 2014 den Osterpokal gewinnen konnte, befindet sich in einer außerordentlichen Frühform und konnte auch in der 2019er Auflage in dieser begehrten Trophäe wieder den Sieg erringen. Genauso wie der Däne Rasmus Jensen kommt er gut mit dem Güstrower Oval zurecht und musste nur an seinen skandinavischen Konkurrenten einen Punkt abgeben. Rasmus Jensen kam nicht nur als Letzter für den verhinderten Viktor Trofimov ins Starterfeld, sondern reiste auch spät nach Güstrow an. Das hinderte ihn aber überhaupt nicht daran, eine gute Leistung auf die Bahn zu bringen. Mit drei Laufsiegen in Folge führte er sogar in der zwischenzeitlichen Wertung. Am Ende konnte er bei der Siegerehrung auf die unterste Podeststufe springen.
Den meisten Applaus erhielt bei der abschließenden Ehrung aber ganz eindeutig ein anderer Pilot. Schon auf dem Weg zum Podest hatte sich Tobias Busch sehr emotional bei den Besuchern und seinem Team für die Unterstützung bedankt.

Foto:Daniel Stohl

Mit insgesamt 13 Laufpunkten landete er auf dem zweiten Platz und fast hätte es sogar für noch mehr gereicht, den schon in seinem ersten Lauf traf er auf Rasmus Jensen, führte lange Zeit das Geschehen an, bevor der Däne auf der äußeren Linie Griff fand und noch vorbeiziehen konnte. Lediglich einen weiteren Punkte gab er gegen den späteren Gewinner ab und als er in seinem letzten Auftritt von Beginn an die Führung übernahm und den Vorsprung stetig ausbaute, jubelten die Zuschauer ihm schon in der letzten Runde zu und feierten mit ihm gemeinsam diesen Erfolg. „Es ist so ein gutes Gefühl, wieder die Leistung auf die Bahn bringen zu können. Es hat mit der Unterstützung des Publikums richtig viel Spaß gemacht. Ich habe im Winter hart gearbeitet und mein Umfeld steht voll hinter mir. So kann ich mich ganz auf den Sport konzentrieren und das scheint ja auch Früchte zu tragen“, resümierte Tobias Busch nach dem Rennen.

Tatsächlich ist er, nachdem er im Winter wieder auf dem Eis unterwegs war, gut in die Sommersaison gestartet. Beim Hammer in Wittstock war er zweitbester Deutscher. Vor Wochenfrist holte er in Cloppenburg zunächst für die Wölfe Wittstock den Vizetitel in der Paarmeisterschaft und einen Tag später als Kapitän der Güstrow Torros den zweiten Platz im Speedway Team Cup.
Für die anderen Torros Leon Arnheim und Lukas Baumann war der Osterpokal vor allem eine wichtige Gelegenheit, um zum Saisonbeginn Rennpraxis gegen eine internationale Konkurrenz zu erwerben. Für beide langte es nur zu je zwei Punkten. Ganz oben stand dagegen Ben Ernst, der auch für die Torros im STC fährt. Er gewann die Wertung im kleinen Osterpokal der 250cc Klasse und zeigte einmal mehr, dass er sich nach dem Erfolg im letzten Jahr weiterentwickelt hat.

Auch wenn zu sehen war, dass sich noch viele Fahrer nach dem Winter im Formaufbau befanden, machten die Zweikämpfe und die gebotene Action einfach Lust auf mehr. Weiter geht es im Güstrower Stadion zu Pfingsten mit der Challenge und dem Klassiker. Zunächst waren im Verein aber alle froh, dass man dem Publikum nach der schneebedingten Absage im letzten Jahr wieder einen Osterpokal zum Saisonstart bieten konnte und dass dieser so toll angenommen wurde.

Ergebnis Osterpokal:
1.Timo Lahti FIN 14, 2. Tobias Busch D 13, 3. Rasmus Jensen DK 12, 4. Kevin Wölbert D 11, 5. Dimitri Berge F 11, 6. Kacper Gomolski PL 9, 7. Kai Huckenbeck D 9, 8. Robert Lambert GB 7, 9. Alexander Woentin S 7, 10. David Bellego F 6, 11. Mads Hansen DK 5, 12. Michael Härtel D 5, 13. Roman Lakbaum RUS 4, 14. Steven Mauer D 2, 15. Leon Arnheim D 2, 16. Lukas Baumann D 2, 17. Zdenek Holub CZ 1.

Kleiner Osterpokal Junior C:
1.Ben Ernst D 10, 2. Lukas Wegner D 7, 3. Mathias Pollestad N 6, 4. Tom Finger D 1.
Junior A:
1.Tyler Haupt 12, 2. Carlos Gennerich 8, 3. Joel Schuck 4.


Das Pressebüro der SVG sammelt und veröffentlicht Informationen der Mitgliedsvereine und ist nicht der Verfasser, sondern sortiert die Beiträge und gibt diese als gemeinsame Pressemitteilung heraus.

 

 

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