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Polen Power dominiert das Hammer Rennen

Der Saisonstart am letzten Wochenende auf dem Heidering Wittstock versprach was er ankündigt hatte, ein Hammer Start in die neue Saison.
Bei Kaiser Wetter und bester Laune kamen über 2000 Zuschauer zum Heidering, um nach der Winterpause nun endlich wieder echten Motorsport erleben zu können.

Der MSC Wittstock bot dazu ein Fahrerfeld der Extra Klasse auf und die 16 Aktiven zeigten den Zuschauern auch eine Hammer Vorstellung. Dabei waren die Asse aus dem Grand Prix Geschehen schon eine Augenweide, wie sie ihr Bike beherrschen und wissen mit welcher Linie sie der Konkurrenz noch den einen oder anderen Meter abnehmen können.

Unsere Fahrer, sprich das Bundesliga Team der Wölfe, schlug sich in diesem Feld beachtlich, bester Deutscher wurde Erik Riss mit sieben Punkten auf Platz 8, danach folgte Mads Hansen auf Platz neun, leider etwas unter Wert zeigte sich Michael Härtel mit nur drei Punkten. Gastfahrer Tobias Busch aus Stralsund wurde Elfter mit 6 Punkten
Absoluter Star und Sieger des Rennens wurde Patryk Dudek aus Polen. Der Vizeweltmeister von 2017 gab im Rennverlauf nur einen Punkt gegen seinen Landsmann, dem Vizeweltmeister 2018, Bartosz Zmarzlik ab.

Zmarzlik vor Dudek / Bild (c) ThomasKlemm

 

Zmarzlik erfuhr sich 13 Punkte, genauso wie Martin Vaculik aus der Slowakei. Vaculik gewann im letzten Jahr das Race oft the Night auf dem Heidering.
Die Endscheidung der Plätze musste dann in einem Stechen ermittelt werden und hier ließ nach dem Hochschnellen des Startbandes Bartosz Zmarzlik dem Martin Vaculik keine Chance. Nach vier Runden kreuzten beide sehr zu Freude des Publikums mit einem Weelie die Ziellinie.

Am Ende des Tages zur Siegerehrung wurde den drei Erstplatzierten zu ihren Pokalen noch ein extra hergestellter Hammer zum Hammer Rennen überreicht.

Der MSC Wölfe Wittstock bedankt sich recht herzlich bei allen Anwesenden und Fahrern für ein gelungenen Auftakt 2019.
Das nächste Rennen in Wittstock bestreiten die Teams der Liga Nord am 21.04.19.
Pressearbeit MSC „Wölfe“ Wittstock e.V.

Ergebnis:
1 Patryk Dudek 3 2 3 3 3 14
2 Bartosz Zmarzlik 2 3 3 3 2 13 +3
3 Martin Vaculik 3 3 2 3 2 13 +2
4 Timo Lahti 3 3 3 2 1 12
5 Niels Krist. Iversen 3 1 1 3 3 11
6 Nicki Pedersen 2 2 2 1 3 10
7 Paweł Przedpełski 1 0 2 2 3 8
8 Erik Riss 1 3 0 2 1 7
9 Mads Hansen 1 1 3 1 1 7
10 Adrian Miedziński 0 2 2 1 2 7
11 Tobias Busch 2 d 1 1 2 6
12 Tero Aarnio 0 2 d 2 0 4
13 Steven Mauer 2 1 1 0 0 4
14 Michael Haertel 0 1 1 0 1 3
15 Mark Riss 1 0 0 0 0 1
16 Dimitri Berge 0 d 0 0 0 0
17 Lukas Baumann 0


Herxheim: Deutschland gewinnt den Ländervergleich

Das Team Deutschland hat den Ländervergleich beim Speedwayrennen in Herxheim gewonnen. Die Teams aus Dänemark, Schweden und Großbritannien konnten den Sieg des deutschen Teams nicht gefährden. In den Rahmenprogrammklassen fuhren zwei Clubfahrer aufs Siegerpodest.

1.700 Zuschauer füllten die Tribüne und die darum liegenden Plätze und sorgten für eine großartige Kulisse beim Speedwayrennen im Herxheimer Waldstadion. Mark Riss, Max Dilger, Erik Riss und Lukas Fienhage haben dann im Rennen keinen Zweifel daran gelassen, wer am Renntag als Sieger vom Podest grüßen sollte. Nach mäßigem Beginn übernahm das deutsche Team die Führung und gab diese nicht mehr her, auch wenn das Team einen Sturz von Mark Riss wegstecken musste. In neun von 20 Rennläufen sah das deutsche Team als erstes die Zielflagge und beendete den Renntag mit sieben Punkten Vorsprung vor Dänemark und den drittplatzierten Schweden.

Im Rahmenprogramm wurden den Zuschauern bereits im Vormittagsprogramm
spannende Rennen geboten. Erfreulich aus Sicht des Veranstalters, dass mit Kimi Weber in der Juniorklasse B und Celina Liebmann in der B-Lizenz zwei Clubfahrer das Rennen auf dem dritten Rang beendeten und das Siegerpodest erklimmen durften.

Der nächste Renntermin in Herxheim ist Ende Mai, wenn es an Christi Himmelfahrt wieder heißt, ab aufs Sandbahnrennen zum WM-Finale 1.
Presse & Öffentlichkeitsarbeit MSV Herxheim

Ergebnisse Speedwayrennen Herxheim
4-Ländervergleich
1. Deutschland, 41 Punkte: Erik Riss 11, Mark Riss 11 , Max Dilger 10, Lukas Fienhage 9
2. Dänemark, 34 Punkte: Mikkel B Andersen 5, Tim Sörensen 9, Mads Hansen 11, Jason Jörgensen 9
3. Schweden, 26 Punkte: Viktor Bergström 6, Alexander Woentin 4, Daniel Henderson 5, Mathias Thornblöm 11
4. Großbritannien, 19 Punkte: Danny Ayres 5, Paul Starke 9, Connor Mountain 4, Kyle Bickley 1,

B-Lizenz
1. Jonas Wilke 15 Punkte, 2. Mario Niedermeier 13, 3. Celina Liebmann/MSVH 9, 4. Julian Bielmeier 7, 5. Dustin Schultz/MSVH 6, 6. Rafael Buchholz/ MSVH 3, 7. Sebastian Trapp/MSVH 3, 8. Maximilian Troidl 1, 9. Leon Maier 0

Junior B- 125ccm
1. Patricia Erhart 12 Punkte, 2. Sarah Fischer 10, 3. Kimi Weber/ MSVH 7, 4. Tim Widera/MSVH 6, 5. Felix Leiling/MSVH 3, 6. Luca Kastner 1,


René Deddens gewinnt Oberkrämerpokal in Wolfslake

Bei bestem Rennwetter mit durchgehendem Sonnenschein hat das neue Organisationsteam des ST Wolfslake mit dem Oberkrämerpokal den Start in die Saison vollzogen. Der traditionsreiche Pokal, in einem abschließenden Sonderlauf vergeben, wurde eine klare Beute für den besten Fahrer des Tages, René Deddens. Der Cloppenburger gewann nicht nur alle seine Läufe, sondern dominierte auch in diesem letzten Lauf und stand so zu recht auf der obersten Podeststufe.

Das war aber nicht die einzige Siegerehrung. Neben den Aktiven der Juniorenklasse B, die im Rahmprogramm ihre Läufe bestritten, standen vor allem vier Mannschaften, die im Modus des Speedway Team Cup an diesem Nachmittag gegeneinander
antraten, im Mittelpunkt des Geschehen. Das gastgebende Team, Wolfspack, wollte sich gemeinsam mit den Funktionäre des ST Wolfslake für das bevorstehende Heimrennen im STC, an dem der Verein in diesem Jahr erstmalig teilnimmt, in Schwung bringen. Dies ist in jedem Fall gelungen.

Aus sportlicher Sicht entwickelte sich ein Dreikampf um den Sieg. Lediglich die Junior White Tigers, bei denen nur Daniel und Ethan Spiller für Punkte sorgten, konnte nicht mithalten. Das Wolfspack mischte immer kräftig mit, hielt Anschluss zu den anderen Teams und landete am Ende mit nur zwei Zählern Rückstand auf dem dritten Platz. Sehr ausgeglichen aufgestellt war ein junges dänisches Team, das unter dem Namen Danisch Dynamite U19, der Einladung des Veranstalters zu diesem Wettbewerb gefolgt war und mit jedem Aktiven Punkte sammeln konnte. Am Ende sprang der zweite Platz in der Tageswertung heraus. Den Sieg in dieser Teamwertung holten sich die Güstrow Torros, die mit Weltmeister Ben Ernst den Maximumscorer in der 250cc Klasse in ihren Reihen hatten.

Deutlich wurde aber auch, dass es für die meist jungen Aktiven überaus wichtig war, nach der Winterpause wieder in den Rennmodus zu kommen. Einige Ausrutscher, die glücklicherweise ohne Folgen blieben, belegten, dass das Konzept, mit diesem Sparring in die Saison zu starten, nicht nur für den Veranstalter sondern auch für die Aktiven sehr lohnend war. In jedem Fall hat das Rennen Lust auf mehr gemacht und so können sich die Zuschauer in Wolfslake schon auf den 5. Mai freuen, wenn der STC auf dem Eichenring zu Gast ist.

Ergebnis Teamwettbewerb:
I. Güstrow Torros – 35:
Tobias Busch – 11, Lukas Baumann – 7, Leon Arnheim – 5, Ben Ernst – 12
II. Danish Dynamite U19 – 32:
Nick Agertoft – 10, Emil Breum – 11, Kevin Juhl Pedersen – 7, Patrick Skaarup – 4
III. Wolfspack Wolfslake – 30:
Rene Deddens – 15, Steven Mauer – 3, Maximilian Pott – 4, Lukas Wegner – 8
IV. DMV Junior White Tigers – 14:
Marcel Dachs – 0, Daniel Spiller – 8, Ethan Spiller – 6, Melf Ketelsen – 0

 

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