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STC Reglement für 2019 beschlossen

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt der SVG Jahrestagung ist stets die Diskussion zum Speedway Team Cup und die Besprechung der Austragungsbedingungen. Das war auch im vergangenen Herbst so und die anwesenden Vereinsvertreter arbeiteten die aus dem Rückblick auf die vergangene Saison als bedenkenswert empfundenen Aspekte ab.

Wie dem angehängten Reglement zu entnehmen ist, wird die Kontinuität betont und daher wurden die meisten Punkte im Regelwerk so belassen. Damit richtet sich dieser Mannschaftswettbewerb weiterhin auf die Talent- und Nachwuchsförderung in der Vernetzung mit erfahrenen Piloten innerhalb eines Teams. In dieser Hinsicht wurde Anpassung im Detail der Besetzung der einzelnen Positionen vorgenommen. Aus der Erfahrung der durchgeführten Wettbewerbe heraus, wurde auch eine Veränderung des Laufsschemas beschlossen und als ein weiterer wichtiger Punkt eine Regelung zur Benutzung der Reifen festgeschrieben.

Allen am STC Beteiligten ist klar, dass dieser Wettbewerb nur erfolgreich sein kann, wenn das Reglement von allen Teams mitgetragen wird. In diesem Zusammenhang erwies es sich wieder einmal als eine Stärke der SVG, auch über die Tagung hinaus über die Austragungsbedingungen diskutieren zu können und daher kam es erst zum Ende des vergangenen Jahres zu einer Entscheidung, welche es jetzt möglich macht, das für 2019 geltende Reglement zu veröffentlichen.

Alle interessierten Vereine haben bis zum 31. Januar Gelegenheit, sich für eine Teilnahme am STC anzumelden; die Formulare dafür finden sich auf der SVG Homepage.

 

SVG Termine:
Noch stehen nicht alle Termine fest. Sobald es eine Übersicht gibt, wird diese auch auf der SVG-Homepage veröffentlicht. Alle Veranstaltungstermine unter www.nbm-news.de, zusätzlich in der APP Bahnsport INFO.

 

Hinweis: Der Pressesprecher der SVG ist nicht der Verfasser der Austragungsbedingungen, sondern sortiert die Beiträge nur und gibt diese dann als eine gemeinsame Pressemitteilung heraus.

 

Austragungsbedingungen  für den Speedway-Team-Cup 2019  (Version 1.0, 27.10.2018)

1.Allgemeines Der Speedway-Team-Cup (STC) wird von den DMSB Trägerverbänden, sonstigen Motorsportverbänden, sonstigen Mitgliedern und deren Ortsclubs ausschließlich als lizenzpflichtiger Clubsport-Wettbewerb veranstaltet, der grundsätzlich der Nachwuchs- und Talentförderung dient. Grundlage dieser Austragungsbedingungen sind die „Clubsport – Wettbewerbsbestimmungen für den Bahnsport“. Der Schiedsrichter und Rennleiter dieser Veranstaltung muss im Besitz einer gültigen DMSB Sportwartlizenz sein. Die Rennen des STC werden mit Speedwaymotorrädern auf Bahnen bis 500m ausgetragen, ausgenommen davon sind Grasbahnen.

 

2. Teilnahme- und Startberechtigung Am Speedway-Team-Cup können nur Mannschaften teilnehmen, deren Ortsclubs einem Trägerverband des DMSB, sonstigen Motorsportverband, sonstigen Mitgliedern des DMSB angehören und Mitglied in der Speedway Veranstalter Gemeinschaft (SVG) sind. Bis zum 31.01.2019 müssen die schriftliche Teilnahmeerklärung und Terminanmeldungen bei der jeweiligen DMSB Mitgliedsorganisation und in Kopie der SVG vorliegen. Im Speedway-Team-Cup ist von jedem Ortsclub nur eine Mannschaft teilnahmeberechtigt.

 

3. Mannschaftsmeldung für den Speedway Team Cup Jeder Ortsclub meldet eine Mannschaft bestehend aus min. 4 Fahrern und max.  9 Fahrern. Die namentliche Meldung der Mannschaftsmitglieder muss der SVG-Geschäftsstelle bis spätestens 01.03.2018 schriftlich auf dem hierfür vorgesehenen Formblatt mit den Unterschriften der Vereine unter Beachtung der nachstehenden Kriterien vorliegen. Die Nachnennung von Fahrern ist bis zur Maximalzahl von 9 jederzeit möglich und muss allen teilnehmenden Vereinen in schriftlicher, digitaler Form mitgeteilt werden.

 

3.1 Lizenz  Jeder Fahrer, der am Speedway-Team-Cup teilnimmt, muss im Besitz einer vom DMSB ausgestellten Lizenz sein.

 

3.2 Mannschaftszusammensetzung Jede Mannschaft besteht aus 4 Fahrern und ggf. einem Reservefahrer. Für die jeweiligen Positionen gelten folgende Bestimmungen:

 

Position 1: Fahrer Klasse 500 ccm mit DMSB Lizenz ohne Altersbeschränkung oder ausländische Fahrer bis 21 Jahre im Besitz einer DMSB C-Lizenz (Race Card). Startnummern 1,5,9,13

 

Position 2: Fahrer Klasse 500 ccm bis 21 Jahre oder ein Fahrer der Kategorie C ohne Altersbeschränkung. Startnummern 2,6,10,14

Position 3: Fahrer der Kategorie C Klasse 500 ccm bis 21 Jahre. Startnummern 3,7,11,15

Position 4: Fahrer Klasse 250 ccm bis max. 17 Jahre (Junior C). Startnummern 4,8,12,16

Position 5: Reservefahrer Klasse 500 ccm. Startnummern 17,18,19,20

Position 6: Reservefahrer Klasse 250 ccm bis 17 Jahre (Junior C). Startnummern 21,22,23,24

 

Der Einsatz von Fahrern aus der Deutschen Speedway Bundesliga ist (auch clubübergreifend) zulässig. Die namentliche Meldung der Mannschaftsmitglieder an die SVG muss min. 4 Fahrer (Position 1, 2, 3 und 4) und kann zusätzlich 5 weitere Fahrer umfassen. Fahrer, die für eine Mannschaft gemeldet sind, können mit schriftlichem Einverständnis des abgebenden Clubs als Gaststarter einer anderen Mannschaft eingesetzt werden. Pro Renntag und Team beträgt die Anzahl max. 2 Fahrer. Pro Fahrer sind 2 Gaststarts pro Saison erlaubt.

 

4. Ablauf der Meisterschaftsrunde sowie Titelvergabe Meisterschaftsrunde des Speedway Team Cup Je nach Anzahl der teilnehmenden Clubs wird der Speedway Team Cup in Meisterschaftsläufen mit jeweils 4 Mannschaften ausgetragen. Für jeden Meisterschaftslauf werden Matchpunkte (3-2-1-0) vergeben. Nach Abschluss aller Meisterschaftsläufe ergibt sich die Platzierung anhand der 1. Matchpunkte 2. Laufpunkte 3. Majorität der Plätze 4. Los Die bestplatzierte Mannschaft ist „Sieger Speedway Team Cup 2019“

 

5. Mannschaftsaufstellung / Nennungen Die genauen Mannschaftsaufstellungen müssen, unabhängig von der bereits gegenüber der SVG abgegebenen namentlichen Mannschaftsmeldung, jeweils spätestens 14 Tage vor der Veranstaltung dem Veranstalter vorliegen. Namentlich benannt werden müssen von jedem Bewerber für jede Veranstaltung unter Beachtung der Festlegungen in Punkt 3.1 bzw. 3.2 jeweils 4 Fahrer (Position 1-4) sowie ggf. (freiwillig) je einem Reservefahrer (Position 5 und 6).

 

6. Austragungsmodus / Veranstaltungsablauf Die Rennen um den Speedway-Team-Cup werden unter Beteiligung von jeweils 4 Mannschaften in 16 Vorläufen sowie 3 Finalläufen entsprechend der in Punkt 7 festgelegten Lauf-Reihenfolge/Startaufstellung durchgeführt. In jedem Lauf geht jeweils 1 Fahrer der beteiligten Mannschaften an den Start. Tritt ein Fahrer oder eine Mannschaft zu einem oder mehreren Läufen nicht an, oder wird der Fahrer ausgeschlossen, so bleibt bei diesem Lauf der entsprechende Startplatz frei. Die Rennläufe gehen in allen Klassen über 4 Runden. Entscheidend für den Ausgang eines Mannschaftskampfes ist die Gesamtzahl der im Rahmen dieses Mannschaftskampfes errungenen Laufpunkte. Die Mannschaftswertung bei den einzelnen Veranstaltungen ergibt sich unter Berücksichtigung der höheren Laufpunktzahl wie folgt:

 

1. Platz = 3 Punkte, 2. Platz = 2 Punkte, 3. Platz = 1 Punkt, 4. Platz = 0 Punkte

Bei Laufpunkt-Gleichheit nach Abschluss aller Läufe einer Veranstaltung wird ein Stechen mit jeweils einem Fahrer der punktgleichen Mannschaften gefahren. Die an diesem Stechen beteiligten Fahrer werden von den zuständigen Mannschaftsführern nominiert. Die Startplätze für das Stechen werden vom Rennleiter in Anwesenheit der Mannschaftsführer der punktgleichen Mannschaften ausgelost und dem Schiedsrichter umgehend mitgeteilt. Muss eine Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt abgebrochen oder u. U. gekürzt werden, so wird sie nur dann gewertet, wenn mindestens 12 Läufe durchgeführt wurden. In diesem Fall werden die noch zu vergebenen Laufpunkte zu gleichen Teilen an die beteiligten Mannschaften verteilt. Unabhängig von der tatsächlich durchgeführten Zahl von Läufen ist in einem solchen Fall dann auch für die Mannschaftswertung die Laufpunktzahl nach Lauf 12 bzw. 16 maßgebend.

 

7. Startnummern-Verteilung / Laufeinteilung / Startaufstellung Die Startnummern-Verteilung ergibt sich, unter Beachtung von Pkt. 3.2, wie folgt: Mannschaft A (Gastgeber, rot) = Start-Nr. 1 – 4 +17 +21 Mannschaft B (blau) = Start-Nr. 5 – 8 +18 +22 Mannschaft C (weiß) = Start-Nr. 9 – 12 +19 +23 Mannschaft D (gelb) = Start-Nr. 13 – 16 +20 +24

Von innen nach außen starten die Fahrer, soweit sie nicht durch einen Reservefahrer ersetzt werden, mit folgenden Startnummern:

Ein Fahrerwechsel muss dem Schiedsrichter vom Mannschaftsführer mitgeteilt werden, bevor die Fahrer für den betreffenden Lauf das Fahrerlager verlassen. Ein Reservefahrer kann jederzeit einen Fahrer seiner Klasse ersetzen, wobei er bis Lauf 16 max. 4 mal eingesetzt werden darf. Die Fahrereinteilung für die Finalläufe ergibt sich aus dem Gesamtpunktergebnis jedes Fahrers der verschiedenen Mannschaften nach Abschluss der Vorläufe. Es starten jeweils nur Fahrer der Klasse 500 ccm.  Ein vom Rennarzt als fahrunfähig attestierte Fahrer kann in seinem Finallauf entweder von einem Reservefahrer oder durch Nachrücken ersetzt werden bzw. der Platz kann frei gelassen werden. Ein Fahrer darf nur in einem der 3 Finalläufe starten.

 

 

Bei Punktgleichheit von Fahrern einer Mannschaft entscheidet der jeweilige Mannschaftsführer über den Einsatz in den Finalläufen.

Finalläufe:

 

8. Technische Abnahme Jeder Fahrer ist dafür verantwortlich, sein Motorrad bzw. seine Motorräder so frühzeitig der Technischen Abnahme vorzuführen, dass seine Teilnahme am Training und/oder Rennen gewährleistet ist. Pro Team sind für das Rennen 10 SpeedwayHinterreifen-Seiten der Marke JTR erlaubt. Die Reifen-Seiten werden bei der Technischen Abnahme mit einer Farbe je Mannschaft markiert.

 

9. Training Allen an der Veranstaltung beteiligten Fahrern ist die Möglichkeit eines Trainings von mindestens 2 x 3 Minuten pro Mannschaft einzuräumen. Das Training der Klasse der 250 ccm muss separat durchgeführt werden. Die Teilnahme am Training ist nur mit abgenommenem Motorrad möglich. Die Teilnahme an mindestens einem Training ist mit Ausnahme der A-Lizenzfahrer Pflicht.

 

10. Zusatzprogramm / Bahndienst Die Durchführung zusätzlicher Läufe ist nur vor Lauf 1 bzw. nach Lauf 4, 8, 12, 16 und Finale A gestattet, wenn hierdurch die ordnungsgemäße Abwicklung der Wertungsläufe nicht gefährdet wird. Ein Bahndienst ist jeweils nach den obengenannten Läufen bzw. nach den entsprechenden Zusatzläufen durchzuführen.

 

11. Frühstart Bei Frühstart (Bandberührung bzw. Bandzerreißen) hat der betreffende Fahrer die Möglichkeit am 2. Start teilzunehmen, muss jedoch 15 m hinter der Startlinie auf seiner Startposition zurückversetzt starten. Bei erneutem Frühstart wird der betreffende Fahrer von dem Lauf ausgeschlossen.

 

12. Mannschaftsleiterbesprechung Vor Beginn der Veranstaltung ist eine Mannschaftsleiterbesprechung durchzuführen. Die Mannschaftsleiter sind verpflichtet, an dieser Besprechung teilzunehmen. Der Ort und der Zeitpunkt für diese Zusammenkunft sind vom Rennleiter schriftlich bekannt zu geben.

 

13. Kostenzuschuss Dem gastgebenden Verein entstehen keinerlei Kostenverpflichtungen den teilnehmenden Clubs und Fahrern gegenüber.

 

14. Sonstiges Das offizielle Mannschaftsergebnis ist der SVG bis spätestens 10.00 Uhr am Tag nach der Veranstaltung zu übermitteln.

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