PM SVG Nr. 34 / 2019 – DM Finale Abensberg / Buli Wittstock-Brokstedt / SEC in Güstrow

PM SVG Nr. 34 / 2019 – DM Finale Abensberg / Buli Wittstock-Brokstedt / SEC in Güstrow
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Deutsche Meisterschaft in Abensberg – Die Fahrer stehen fest!

 

Gerade erst ging in Abensberg die Vorrunde der Speedway Grand Prix-Qualifikation mit dem überragenden Sieg des deutschen Meisters im Speedway und Langbahnweltmeisters zu Ende, da steht auch schon das nächste Highlight auf dem Programm. Am 14. Juli trägt der MSC Abensberg die Deutsche Einzelmeisterschaft 2019 aus. Dazu werden alle Größen des Bahnsports in Deutschland erwartet. Martin Smolinski (34) will natürlich seinen Titel verteidigen und zum insgesamt siebten Mal Meister werden. Bereits einen Tag zuvor, am 13. Juli, richtet der MSC den dritten Lauf der ADAC-Bayerncup-Nachwuchsserie aus. Hier sind die Babonen wie schon in den vergangenen Jahren mit einem eigenen Team am Start.

Der Rennleiter des MSC Abensberg, Sascha Dörner, kann sich nicht erinnern, ob in Abensberg schon einmal eine Deutsche Meisterschaft ausgefahren wurde. Heuer ist es auf jeden Fall soweit. Nach dem traditionellen Termin mit der Grand Prix-Quali am Pfingstmontag steht nun also am 14. Juli schon ein weiterer Sandbahn-Leckerbissen an. „Wir haben uns dafür beworben und wir haben den Zuschlag bekommen“, berichtet Dörner. Nunerwartet der MSC Abensberg also die 16 besten deutschen Speedwaypiloten zum großen Rennen um den Meistertitel. Martin Smolinski, der vor wenigen Wochen an Pfingsten noch alles in Grund und Boden gefahren hat, wird natürlich dabei sein. Schließlich ist er Titelverteidiger und mit sechs Titeln seit seiner Meisterschaft im vergangenen Jahr auch Rekordmeister. Bei seinem Triumph 2018 hat er Egon Müller überholt. Der brachte es von 1979 bis 1985 auf fünf Meisterschaften. Smolinski fuhr seine erste Meisterschaft übrigens vor zwölf Jahren ein. Der Olchinger, der auch Vereinsmitglied beim MSC Abensberg ist, wird die Wildcard des Veranstalters erhalten. Auch der DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) kann drei Wildcards vergeben.

Bild: Martin Smolinski startet als Titelverteidiger bei der DM in Abensberg © Alexander Reichmann

 

Viele der deutschen Topfahrer werden in Abensberg an den Start gehen. Neben Kai Huckenbeck und Valentin Grobauer werden sicher auch Erik Riss, Max Dilger und Kevin Wölbert kommen. Lukas Fienhage wird wahrscheinlich ebenfalls dabei sein.

Die Zuschauer können sich auf eine Mischung aus erfahrenen Recken und jungen Topfahrern freuen. Mit Norick Blödorn (15) erwartet man zudem das nach Meinung vieler derzeit größte Talent im deutschen Bahnsport.

Die Reserveplätze vergibt der MSC Abensberg. Hier wird einer laut Dörner an den Abensberger Bayerncup-Fahrer Maxi Troidl gehen. „Der soll bei den Großen malhineinschnuppern.“

Eine Aussage über erwartete Zuschauerzahlen für die Deutsche Meisterschaft zutreffen, ist für Sascha Dörner sehr schwierig. „Unser traditioneller Termin ist derPfingstmontag. Und was wir da an Zuschauerzuspruch und an sportlichen Highlightserlebt haben, das war schon überragend.“ Dennoch werde man bereits auf die Deutsche Meisterschaft angesprochen, auch von Leuten, die kaum etwas mitMotorsport am Hut haben. „Im Paket mit dem Bayerncup am Samstag, den 13. Juliund nach dem Sieg von Smolinski an Pfingsten sollte schon Interesse vorhandensein.“ Natürlich wird auch das Wetter eine Rolle spielen, zu heiß sollte es auf keinen Fall sein.

Für die Abensberger Funktionäre steht nun innerhalb von wenigen Wochen das zweite große Rennwochenende an. „Das geht nahtlos weiter, alle sind motiviert unddas, obwohl wir mit dem Umbau der Bahn heuer ja wirklich schon sehr viel zu tunhatten“, lobt Sascha Dörner sein Team. Auch Lokalmatador Martin Smolinski freutsich auf seinen nächsten Auftritt auf der Abensberger Sandbahn. „Er sagte mir, dasser heuer wohl zum ersten Mal bei uns auch gewonnen hat. Er war schon oft hier undimmer mal wieder vorne mit dabei, aber für den Sieg hatte es bisher nicht gereicht“,berichtet Dörner.

Einen Tag vor der Deutschen Meisterschaft treffen sich in Abensberg die Teams des ADAC-Bayerncups zum dritten von insgesamt vier Rennen. Neben den Lokalmatadoren aus Abensberg treten der MSC Olching, der AC Landshut und das neue Team vom BBM München an. Eigentlich sollte in Abensberg bereits das Finale stattfinden, jedoch wurde das Rennen in Olching wegen Regens auf September verlegt und so sehen die Zuschauer in Abensberg nun den dritten Wettbewerb der jungen Talente. Die jungen Fahrerinnen und Fahrer starten in vier Alters- und Maschinenklassen. Die jüngsten auf ihren 50-Kubik-Maschinen sind gerade sechsbis zehn Jahre alt. „Der Wettbewerb ist in erster Linie ein Training unter Rennbedingungen, aber natürlich wollen die Mädchen und Jungs auch gewinnen“, soDörner.

Info: Rennstart ist beim Bayerncup am 13. Juli um 13 Uhr, Fahrervorstellung um 12:45 Uhr. Bereits um 12:30 Uhr findet eine Reifenwechsel-Challenge statt Der Eintritt zum Bayerncup ist frei.

Die Deutsche Meisterschaft am 14. Juli beginnt mit dem Training um 10:30 Uhr. Die Fahrervorstellung ist um 13:30 Uhr. Der erste Lauf beginnt um 14 Uhr. Eintrittskarten gibt es am Stadion zu erwerben.

Alexander Reichmann Motorsportclub Abensberg

– Press Office –


Bundesligamatch Wölfe Wittstock vs. Brokstedt Wikinger

Am Freitagabend findet ein für den Finaleinzug in der Speedway Bundesliga vorentscheidendes Match zwischen dem Vizemeister aus Wittstock und den Wikingern aus Brokstedt statt.

Dazu hier die Pressemitteilungen der Vereine:

PM MSC Wölfe Wittstock: Es zählt nur ein Sieg!

Am Freitag, den 12.07.19 empfängt der MSC Wölfe Wittstock den Bundesliga Kontrahenten und momentan Zweitplatzierten der Tabelle, den MSC Brokstedt zum alles entscheidenden Match um den Einzug in die Finalläufe.

Im letzten Jahr bestritten die Wölfe noch ungeschlagen die Vorrunde und konnten entspannt die letzten Läufe angehen.

In diesem Jahr wird nun das letzte Rennen der Vorrunde für den MSC Wittstock das alles Entscheidende werden. Es zählt zum Weiterkommen nur ein Sieg gegen die Wikinger aus Brokstedt und das wird mit Sicherheit ein sehr packendes Duell werden, denn auch die Brokstedter kämpfen am Freitag um den Einzug in das Finale. Daher wird die Teammanagerin der Gäste, Sabrina Harms, mit Bestbesetzung nach Wittstock kommen, dazu zählen auch Rune Holta und Kai Huckenbeck.

Ganz anders hat es da die Teammanagerin der Wölfe, Manuela Hinrichs, denn sie muss leider auch in diesem Rennen auf einige Fahrer verzichten. Da ist zum einen das Zugpferd im Team, der dreimalige Weltmeister Nicki Pedersen, zu ersetzen, der an diesem Freitag ein vertraglich gebundenes Rennen in Polen bestreiten muss. Für den MSC Wittstock ist dies sicherlich ein schmerzlicher Bestand. Und leider muss Michi Härtel verletzungsbedingt ersetzt werden, für ihn läuft es in diesem Jahr überhaupt nicht rund, so musste er durch unverschuldete Stürze schon länger in diesem Jahr pausieren, wir wünschen dem Michi von hieraus nochmals gute Besserung und das wir Dich bald wieder auf der Rennbahn sehen werden.

So bleibt abzuwarten, wen nun die Wölfe Wittstock am Freitag aufstellen werden, mit Sicherheit ist nach seiner Verletzungspause Erik Riss wieder dabei und auch Lokalmatador Steven Mauer wird alles geben für sein Team.

Die Verantwortlichen des MSC Wittstock werden zusammen mit ihrer TM Manuela Hinrichs auf jeden Fall für die zu ersetzenden Fahrer einen gleichwertigen Ersatz aufstellen um die letzte Chance dennoch zu nutzen.

Dazu betont auch Clubchef Frank Mauer: „Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen um ein adäquaten Ersatz am Freitag zu haben, bis aber alles klar ist, werde ich noch keinen Namen nennen, vielleicht werden einige sehr überrascht sein. Wir müssen jetzt abwarten und abgerechnet wird wie immer zum Schluss. Weiteres kann ich noch nicht sagen“, so Clubchef Mauer.

Es bleibt also weiterhin sehr spannend, wer nun am Freitag in den Wölfe Kombi schlüpft, um den Heimsieg möglichst perfekt zu machen.

Das Team hofft auf eine tatkräftige Unterstützung der Fans, um die Finalteilnahme des letzten Jahres gegen den Rekordmeister dem AC Landshut zu wiederholen.

Seid bei diesem Klassiker der Vorrunde der 1. Bundesliga mit dabei und lasst Euch diesem an Spannung geladenes Rennen nicht entgegen.

Ein Training wird es um 18:30 Uhr geben so das gegen 20:00 Uhr gestartet werden kann.

Der Eintritt beträgt 16,00 €, ermäßigt 14,00€, Parkplatz ist frei.

Thomas Klemm

Pressearbeit MSC „Wölfe“ Wittstock e.V.

 

Kam gerade in Ergänzung dazu über die Seite der Wölfe:

1.Jaroslaw Hampel
2. Piotr Protasiewicz
3. Martin Smolinksi (Gast)
4. Erik Riss
5. Mirko Wolter
6. Steven Mauer
Reserve: Robert Baumann
Im Rahmenprogramm starten folgende 250er Fahrer:
Melf Ketelsen (D)
Nynke Sijbesma (NL)
Jelto Schäfer (D)
Noah Moos (DK)

 

 

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PM MSC Brokstedt: MSC Brokstedt muss Bundesligarennen am Freitag gewinnen!

In der Speedway-Bundesliga hat der MSC Brokstedt e.V. im ADAC noch alle Trümpfe in der eigenen Hand. Um den Einzug in die beiden Finalläufe für dieVergabe des Titels „Deutscher Meister 2019“ unter Dach und Fach zu bringen, muss die Mannschaft von Teammanagerin Sabrina Harms das letzte Rennen der diesjährigen Vorrunde im Speedway-Oberhaus gewinnen.

Mit dem Match beim MSC„Wölfe“ Wittstock, steht am kommenden Freitagabend (Start auf dem Heidering um 19,30 Uhr) allerdings ein ganz harter Brocken für Brokstedt auf dem Programm.„Wittstock war bereits im letzten Jahr im Finale, verpasste dabei jedoch denTitelgewinn und wird sicherlich alles daran setzen in diesem Jahr einen erneutenAnlauf zu nehmen.“ Für Sabrina Harms steht außer Frage, dass am Freitag ein spannendes Duell mit dem Gegner aus Brandenburg auf ihre „Jungs“ wartet.

Die Situation vor der Spitzenbegegnung der Liga ist dabei klar. Der MSC Brokstedt als derzeitiger Tabellenführer wäre mit einem Sieg im Finale. Dies gilt jedoch auchebenso für die „Wölfe“ aus Wittstock. Diese rangieren zwar derzeit „nur“ auf demdritten Tabellenplatz, würden allerdings mit einem Heimsieg ihrerseits die Tabellenführung übernehmen. Sowohl Brokstedt als auch Wittstock haben bereits einRennen verloren, wobei die „Wikinger“ aus Brokstedt das bessere Punktekontoaufweisen. Der noch amtierende Deutsche Meister AC Landshut, hat als Tabellenzweiter noch zwei ausstehende Rennen (in Stralsund und zu Hause gegen Diedenbergen), noch keine Niederlage kassiert und könnte sich daher sogar noch eine knappe Niederlage aus zwei Rennen erlauben.

Das dem MSC Brokstedt am Freitag sogar ein Unentschieden genügen würde, verweist MSC-Pressesprecher Michael Schubert in den Bereich des eher Unwahrscheinlichen. „Ein Unentschiedenim Speedway ist zwar theoretisch möglich, kommt allerdings so gut wie niemals

vor.“

Sollten die „Devils“ aus Landshut allerdings noch beide anstehenden Rennen verlieren, könnte es sogar noch zu einem Finale zwischen Brokstedt und Wittstockkommen, egal wie das Duell am Freitag ausgeht. „Davon geht allerdings niemand aus“, so Schubert.

Somit gilt es aus Sicht der Schleswig-Holsteinischen Stahlschuhartisten alles aufeine Karte zu setzen. Harms: „Wir wollen in die Finalläufe und somit hilft es uns nicht zu taktieren. Wir benötigen einen Sieg.“ Vor dem Rennen in Wittstock kann SabrinaHarms in Bezug auf die Mannschaftsaufstellung auf bewährte Kräfte setzen.

Neben dem norwegischen „Dauerbrenner“ Rune Holta, wird Timo Lahti (Finnland) die zweite Ausländerposition bei den „Wikingern“ besetzen. Angeführt wird dieMannschaft von Kapitän Kai Huckenbeck. Lukas Fienhage, Danny Maaßen und Fabian Wachs werden das Team komplettieren.

Michael Schubert

Das Bundesligarennen am 6. Juli in Stralsund musste aufgrund der witterungsbedingten Unbefahrbarkeit der Bahn abgesagt werden. Als neuen Termin hat der MC Nordstern Stralsund auf seiner Homepage den 16. August veröffentlicht.


Wer gewinnt den ersten SEC-Lauf?

Der Titelverteidiger kommt als WM-Führender nach Güstrow!

Bereits zum 5. Mal gastiert die Speedway Euro Championship in Güstrow und wenn man die Anspannung und Begeisterung zurückdenkt, mit der alles 2014 begonnen hat, dann kann man auf jeden Fall feststellen, dass diese Rennserie einerseits bestens auf die technisch anspruchsvolle Bahn in der Barlachstadt passt, dass aber auch andererseits die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der polnischen Agentur One Sport für den MC Güstrow eine wirkliche Bereicherung des Veranstaltungskalenders darstellt.

Wer sind die Favoriten für den am 13. Juli starten um 19 Uhr startenden Finallauf? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da sich in diesem Jahr ein Fahrerfeld um die Krone des europäischen Speedway bewirbt, in dem nahezu alle für den Sieg in Frage kommen. Und das ist natürlich eine sehr gute Nachricht für die Besucher, verspricht diese Ausgangssituation doch jede Menge Spannung und guten Sport.

Dabei sind sowohl erfahrene Sportler, hier ist an erster Stelle der dreifache Weltmeister Nicki Pedersen zu erwähnen, als auch Vertreter der nachrückenden Generation, wie der amtierende Juniorenweltmeister Bartosz Smektala. Dänemark ist in diesem Jahr mit fünf Fahrern im SEC vertreten und neben Nicki Pedersen, der 2014 in Güstrow gewann und unbestritten einer der professionellsten Vertreter dieser Sportart ist, sind auch der Titelverteidiger Leon Madsen, der derzeit im Grand Prix gemeinsam mit zwei weiteren Piloten die Tabellenführung innehat und eine herausragend Saison fährt, Mikkel Michelsen, der im Vorjahr in Güstrow auf dem Podest stand, sowie Michael Jepsen Jensen und Anders Thomsen, die beide derzeit eine tolle Saison in der polnischen Ekstraliga hinlegen, dabei. Aber auch die polnische Nation ist nicht nur in Quantität sondern vor allem mit Qualität am Start.

Neben dem U21 Weltmeister ist da vor allem der EM-Vizemeister Jaroslaw Hampelzu nennen. Aber sicher haben auch Kacper Woryna und Paweł Przedpełski gute Chancen. Erstmals hat sich auch ein Franzose für die EM-Finalrunde qualifiziert. David Bellego war zu Pfingsten in Güstrow erfolgreich und tritt hier nun wieder an.

Bereits Erfahrungen im SEC haben der Schwede Antonio Lindbäck und der Tscheche Vaclav Milik. Auf keinen Fall darf man in der Aufzählung der Siegesanwärter den Russen Grigory Laguta, der sich ohne Punktverlust qualifiziert hat und sich derzeit in Topform befindet, sowie den Briten Robert Lambert, der im letzten Jahr in beeindruckender Manier in Güstrow gewann, vergessen.

Und dann sind da ja noch die beiden deutschen Vertreter Kai Huckenbeck und Kevin Wölbert, die gerade auf dem Güstrower Oval immer für eine besondere Leistung gut sind und sicher die volle Unterstützung des Publikums spüren werden.

So könnte dieser SEC Lauf nicht nur der fünfte in Güstrow, sondern auch ein herausragender werden. Aber das war ja eigentlich jeder Einzelne vorher schon und daher darf man wieder besten Sport und natürlich die One Sport typische Show erwarten. Das Stadion öffnet rechtzeitig vor dem Start, denn zu diesem Jubiläum wird es auch schon vor der Fahrerpräsentation viele Informationen und Gelegenheiten zum Treffen mit den Aktiven geben. Karten sind bereits online erhältlich, alle Informationen dazu finden sich auf der Homepage des MC Güstrow.

Gunnar Mörke

 


Das Pressebüro der SVG sammelt und veröffentlicht Informationen der Mitgliedsvereine und ist nicht der Verfasser, sondern sortiert die Beiträge und gibt diese als gemeinsame Pressemitteilung heraus.

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