PM SVG Nr. 26 •Bericht Bulli Landshut •Vorschau WM Quali Abensberg •Vorschau Pfingstrennen Güstrow

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AC Landshut Devils ziehen den Wittstocker Wölfen die Krallen!

Mit deutlichem 52:33 setzt sich der Rekordmeister an die Tabellenspitze.

 

Am gestrigen Sonntag kam es zum erneuten Aufeinandertreffen von Meister und Vizemeister in der letztjährigen Deutschen Speedway Meisterschaft – und zum dritten Mal in Folge zogen die Wittstocker den Kürzeren. Vor knapp 3000 Zuschauern legten die AC Landshut Devils bei sommerlichem Wetter ein souveränes Rennen hin und polsterten ganz nebenbei auch ihre Punktebilanz auf.

Die Devils hatten mit ihren letzten Neuverpflichtungen auf den Ausländerpositionen ein glückliches Händchen. Vaclav Milik, schon in Brokstedt für die Dreihelmstädter im Einsatz, fuhr ebenso fulminant auf wie beim Speedway of Nations vor einem Monat, und der jüngste Neuzugang, der Russe Viktor Kulakov, fühlte sich auf der Bahn auch sichtlich wohl. Als sichere Punktebank zeigte sich erneut wieder Kapitän Martin Smolinski, der als punktbester Fahrer auf Seiten des Gastgebers abschloss.

Wittstock war sicherlich durch Ausfälle und die dadurch nötigen Neubesetzungen geschwächt, letztlich traten von der Kernmannschaft nur die C-Fahrer an. Auf den A-Positionen hatte man kurzfristig den Polen Pawel Miesiac sowie den Dänen Rasmus Jensen verpflichtet; Michael Härtel konnte nicht wie erhofft starten und wurde durch Jeffrey Sjibesma ersetzt, während anstelle von Kai Huckenbeck Rene Deddens ans Startband rollte.

BL-Landshut-Mauer-Kulakov-Miesiac-Grobauer_(c) N.Breu

Bis einschließlich Heat 6 spielte das Rennen vor allem in die Karten der Devils, die sich mit drei 4:2 und drei 3:3 bis dahin schon einen Vorsprung von 6 Punkten erarbeitet hatten. Pech hatte Sandro Wassermann in Heat 4, als er bis zur vorletzten Kurve in Führung lag, dann aber einen Aufsteiger bekam und auf Platz 3 zurückfiel. Rene Deddens profitierte, jedoch suchte sich Vaclav Milik buchstäblich in letzter Sekunde eine Lücke und eroberte den Sieg für die Devils zurück. Die erste Niederlage mussten die Landshuter in Heat 7 einstecken, als Pawel Miesiac einen souveränen Start-Ziel-Sieg einfuhr und Jensen als taktische Reserve für Steven Mauer einen weiteren Punkt einfuhr. Einen weiteren Erfolg verbuchten die Wölfe in Heat 10, dem wohl verrücktesten Lauf des ganzen Rennens.

Sandro Wassermann und Jonas Wilke lagen lange hinter Steven Mauer auf 3:3-Kurs, dann jedoch stürzte Wilke in der letzten Runde, und Sandro rollte die letzten ca. 50 Meter mit technischen Problemen durchs Ziel – 5:1 für Wittstock. Doch durch das 4:2 und 5:1 für die Devils in den vorangegangenen Heats konnte auch dies die Punktebilanz – aus Sicht der Gäste – nur geringfügig auf 33:27 verbessern. Danach ließen die Teufelskerle jedoch nichts mehr anbrennen – auf ein 4:2 in Heat 11 folgten ein 5:1 sowie zwei weitere 5:1 in den abschließenden Heats.

Spannend waren hier vor allem Heat 12, als Vaclav Milik von Jensen und Miesiac in die Zange genommen wurde und schließlich zu Boden ging, zum Rerun aber zugelassen wurde. Vor seinem Sturz hatten die Devils klar auf 5:1-Kurs gelegen, und das wollte man sich auch nicht nehmen lassen, zumal in diesem Lauf Miesiac als Joker eingesetzt worden war – und letztlich Platz 3 erreichte, da er von Jensen noch vorgelassen wurde. In Heat 14 schließlich entwickelte sich ein spannender Kampf um Platz 2 zwischen Milik und Deddens, den der Tscheche aber für sich entschied.

„Wir sind natürlich sehr glücklich über diesen Sieg. Unsere beiden neuen Ausländer haben sich hervorragend ins Team eingefügt, und man kann sehen, dass sie auch bei den Fans gut ankommen. Letztlich hat es auch heute wieder die Mannschaftsleistung gebracht und der Kampfergeist jedes Einzelnen“, so Teamchef Klaus Zwerschina.

Mit diesem Sieg stehen die AC Landshut Devils wieder auf Platz 1 der Bundesligatabelle, gefolgt von den Wittstock Wölfen, den DMV White Tigers, den Brokstedt Wikingern und ihrem nächsten Auswärtsgegner, den Nordsternen aus Stralsund.

Grafik: (c) Klaus Goffelmeyer


Speedway GP-Quali in Abensberg – Die Fahrer stehen fest

Am Pfingstmontag, den 10. Juni steigt in Abensberg das vierte Rennen der Qualifikation zum Speedway- Grand Prix 2020. Damit veranstaltet der MSC Abensberg wie jedes Jahr ein international hochklassiges Sandbahnrennen. Für 16 Fahrer geht es dabei um den Einzug ins Qualifikationsfinale im kroatischen Gorican am 24. August. Nur vier Speedwaypiloten schaffen den Sprung ins Finale. Martin Smolinski, Deutschland Aushängeschild in Sachen Speedway und Vereinsmitglied beim MSC Abensberg will das natürlich schaffen.

Die Gegner für Smolinski und den zweiten Deutschen, Tobias Busch, stehen nun auch komplett fest. Aus 14 Ländern kommen die Motorsportler, nur Dänemark schickt wie Deutschland zwei Fahrer, alle anderen sind komplette Einzelkämpfer. Kenneth Bjerre (35) aus Dänemark hat bereits reichlich Grand-Prix-Erfahrung. Sein Landsmann Mikkel Bech Jensen ist zehn Jahre jünger und ehemaliger U21-Team-Weltmeister. Der Pole Pawel Przedpelski ist ebenfalls Jahrgang 1994 und gilt als aufstrebender Fahrer im Speedwayland Polen. Er hat bereits mehrfach als Wildcard-Fahrer am Grand Prix teilgenommen. Aus Schweden kommt Linus Sundström (28), ein international sehr erfahrener Fahrer. Auch den Tschechen Vaclav Milik muss man auf der Karte haben. Der 26-jährige ist Teamkollege von Martin Smolinski beim AC Landshut, dem deutschen Meister.

Zudem sind Matic Ivacic (Slowenien), Roland Kovacs (Ungarn), Charles Wright (Großbritannien), Paco Castagna (Italien), Jurica Pavlic (Kroatien), Ricards Ansivielusis (Lettland), Aleksandr Loktaev (Ukraine) und Timo Lahti (Finnland) gemeldet. Die beiden Reservefahrer werden vom Team Deutschland gestellt. Valentin Grobauer und Danny Maaßen werden diese Posten besetzen.

Die Bühne ist also gerichtet für einen spektakulären Wettkampf auf der Abensberger Sandbahn mit dem Lokalmatadoren Martin Smolinski. Der freut sich auf viele Fans und bekannte Gesichter. Er weiß, dass die meisten Augen auf ihn gerichtet sein werden. Das ist für den besten deutschen Speedwaypiloten zusätzlicher Ansporn. „Ich will den Fans natürlich auch etwas bieten“, lautet sein Credo. Das Treppchen und die damit verbundene Teilnahme am Qualifikationsfinale am 24. August in Gorican ist das Ziel. Aber wer den Olchinger kennt, der weiß, dass ihm der oberste Treppchenplatz am liebsten wäre.

Programm Rennwochenende MSC Abensberg:

Sonntag, 9. Juni 14 Uhr: Training zur Grand Prix Qualifikation, anschließend Damen-Flat Track-Training

Montag, 10. Juni 14 Uhr: Vierter Qualifikationslauf zum Speedway-Grand Prix 2020 und Damen Flat-Track-Show.

Ausblick: Am 14. Juli findet in Abensberg die deutsche Speedway Einzelmeisterschaft statt. Hier treten die 16 besten deutschen Fahrer an, um den deutschen Meister auszufahren. Titelverteidiger ist Martin Smolinski, der sich im vergangenen Jahr in Güstrow die Meisterschaft bereits zum sechsten Mal sicherte.

Alexander Reichmann Motorsportclub Abensberg – Press Office –


Pfingstpokal und Pfingstchallenge in Güstrow!

 

Der Pfingstsonntag ist alljährlich ein besonderer Tag im Güstrower Speedway. Um 21 Uhr startet der Klassiker und die Besucher wissen, was sie erwarten dürfen. Schon mit der Fahrerpräsentation, die den Auftakt zu diesem Ereignis einläutet, stellt sich eine Verbindung zwischen Zuschauern und Aktiven ein. Auf den Rängen jubelt man den Fahrern zu und die Sportler freuen sich vor diesem Publikum starten zu können. So ist vollkommen klar, dass alle, sowohl Zuschauer als auch Fahrer in den Bann dieses Events gezogen werden und eben richtig mit dabei sind.

Der Pfingstpokal ist nun mal der alljährliche Höhepunkt im Clubleben des MC Güstrow. Viele Mitglieder und Helfer arbeiten schon Wochen vorher an den Vorbereitungen und in den letzten Tagen steht nur dieses Ereignis im Fokus. Diese intensive Arbeit führt dazu, dass der Klassiker Tradition und Innovation, Sport und Entertainment sowie Spannung und Feierstimmung mit einander vereint.

Diese einmalige Atmosphäre gibt es in Güstrow nur zu Pfingsten und so ist auch das Interesse der Aktiven, bei diesem Rennen dabei zu sein, enorm. Allerdings ist das Business im Speedway schnelllebig und so werden die interessanten Verpflichtungen immer erst kurzfristig getätigt. Darauf haben sich die Verantwortlichen des MC Güstrow seit Jahren eingestellt und werden das aktuelle Fahrerfeld auf der Homepage des Vereins veröffentlichen.

Pfingstchallenge am Freitag

Genauso wie zum Pfingstpokal ist es für viele der nachstrebenden Talente ganz wichtig, bei der Pfingstchallenge am Freitag dabei zu sein. Dieses Rennen hat sich mittlerweile als Auftakt zum Motorsportwochenende etabliert, weil die jungen Wilden nicht nur tollen Sport bieten, sondern mit ihrem Kampfgeist und Einsatz für Begeisterung sorgen. Für den MC Güstrow hat dieses Rennen auch deshalb eine große Bedeutung, weil sich der eigene Nachwuchs präsentieren kann. In diesem Jahr sind mit Lukas Baumann (6. der deutschen Meisterschaft), Leon Arnheim (6. der deutschen Juniorenmeisterschaft) und in seinem ersten Rennen in der 500cc Klasse Norick Blödorn (Weltcupsieger 85cc) dabei.

Ihre nationale Konkurrenz besteht aus den drei Besten der deutschen Juniorenmeisterschaft, Michael Härtel, Lukas Fienhage und Dominik Möser. Zu diesen sechs deutschen Teilnehmern reisen noch 10 weitere Starter aus 7 Nationen nach Güstrow. Dies sind Drew Kemp und Jack Smith aus Großbritannien, Mads Hansen und Emil Breum aus Dänemark, Henrik Bergström aus Schweden, Niklas Säyrio aus Finnland, Arjoms Trofimovs aus Lettland, David Pacalaj aus der Slowakei sowie Brayden McGuiness und Liam May aus Australien.

Auch dieses Rennen startet um 21 Uhr und die Tickets für den Pfingstpokal am Sonntag werden bereits bei der Güstrow-Information im Vorverkauf angeboten. Die Tickets für die Pfingstchallenge am Freitag sind nur an der Abendkasse erhältlich.

Für die anreisenden Gäste gibt es noch diesen Hinweis. Die Zufahrten zur A 19 Abfahrt Güstrow und die Brücke B 104 sind voll gesperrt, die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.


Das Pressebüro der SVG sammelt und veröffentlicht Informationen der Mitgliedsvereine und ist nicht der Verfasser, sondern sortiert die Beiträge und gibt diese als gemeinsame Pressemitteilung heraus.

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