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Um die 2.000 Zuschauer mussten ihr kommen wahrlich nicht bereuen. Das traditionelle 6er Speedway in Neuenknick sorgte auch in diesem Jahr für jede Menge Action und Spannung im Hexenkessel von Neuenknick. Was mich freute ist, dass die Zuschauer die Bemühungen des Clubs honorierten und in großer Anzahl vertreten waren.

Es ging gut los. Gleich im ersten Lauf zeigte Romano Hummel seine ganze Klasse und das er auch in einem Speedway Oval hammerharte Linien fahren kann. Die ersten 5 Punkte waren hoch verdient.

 

Neben Roman Lakhbaum, der mir schon im letzten Jahr in MoWiDamm beim Master of Speedway positiv (ich kannte ihn vorher noch nicht)  aufgefallen war, präsentierte sich  das deutsche Quintett Rene Deddens, Max Dilger und Lukas Fienhage in starker Form. Je 21 Punkte hatten Rene Deddens und Max Dilger nach den Vorläufen auf ihrem Konto. Lukas Fienhage stand dem mit 19 Punkten kaum etwas nach. Auch Dominik Möser konnte sich gut im Feld mit 14 Punkten behaupten.

Im Halbfinale kam dann Rene Deddens nicht so gut vom Start weg und konnte trotz einiger Angriffsversuche auf den dritten Platz so nur den vierten Platz belegen und verpasste so den Sprung in das Finale.

 

Im Finale standen mit Max Dilger und Lukas Fienhage aber die beiden anderen starken deutschen Vertreter. Nach dem Start ging Evgeny Saydullin nach der ersten Kurve der Platz aus und er stürzte.  Entscheidung zum des Referee Neustart ohne Abbruchverursacher Saydullin. Dann liefen die 2 Minuten und es fehlte Roman Lakhbaum. Nach weiteren 30 Sekunden kam er dann auf die Bahn und wurde mit einem 15 Meter Handicap belegt. Beide Entscheidungen, Neustart ohne Saydullin  und das 15 Meter Handicap für Lakhbaum habe ich nicht verstanden. Ich hätte alle wieder ans Band gelassen und gut ist. Es war kein Prädikat oder ähnliches, und wenn ein Fahrer die 2 Minuten dermaßen ausreizt, dann gehört dieser disqualifiziert.  Aber okay.. Schiri entscheidet und dann muss man dieses akzeptieren.

Max Dilger setzt sich im Finale an die Spitze und Lukas Fienhage blieb ihm hartnäckig am Hinterrad. Dilger konnte aber alle Angriffe abwehren,bzw. hielt das Rennen unter Kontrolle und fuhr letztendlich einen verdienten Sieg nach Hause. Beide Kontrahenten, Max Dilger und auch Lukas Fienhage, wie auch der Drittplatzierte waren über den Renntag konstant in ihren Leistung und standen zum Schluss zu Recht auf dem Podium.

 

Das sollte aber nicht die tolle Veranstaltung trüben. Der Club hat alles richtig gemacht und mit diesem Rennen schon Werbung für das kommende Jahr veranstaltet.

 

Das Endergebnis auf Baansportfansite:

https://live.baansportfansite.nl/event/357/internationale-speedway-neuenknick.html

 

Alle Bilder sind online:

http://www.portal-motorsport-foto.de/Fotoalbum/index.php?/category/420

 

 

 

 

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